12-Dezember 2008 Reime Gedichte Poesie mit Zauberblume

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12-Dezember 2008 Reime Gedichte Poesie mit Zauberblume

Lyrik Poesie   2008     mit Zauberblume

         

 

               

 

 
                 

 Lyrik Poesie     

 
           

30-11-20081130 Mein Adventskranz 2008
  
 Der erste Advent 2008
 Mein Adventskranz 2008
 © Brigitte Obermaier, München, 2008-11-30
 Heute Morgen pünktlich zur Frühstückszeit
 Wurde ich zärtlich geweckt noch im NachteKleid
 Advent ist die stade Zeit
 Die, wenn mans einhält jeden freud
  
 Der Frühstücks-Tisch mit Liebe eingedeckt
 Erst dann hat er mich mit einem Kuss geweckt
 Der Kaffeduft zog bereits durchs Haus
 Mein Kater fing heute Sonntag keine Maus
  
 Ich kam in den Frühstücksraum
 Mit Kerzenschein wie ein Wintertraum
 Christstollen und Frühstücksbrot
 Da hatte die Liebe keine Not
  
 So Frühstückten wir bei einem Adventslicht
 Ich erstatte vom Konstanz-Ausflug meinen Bericht
 Auf dem Weihnachtsmarkt von Putzbrunn war er gewesen
 So teilten wir uns die ersten Adventseindrücke, die du hier kannst nun lesen.
  
 Kater Balu hört gerne unsere Stimmen
 Hörte das Weihnachtslied im Radio klingen
 Sein Tatendrang kannte keine Tischmanieren
 Trotzdem durfte er seine Neugier stillen.
  
 Bei My Heimat DE
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 Mein Adventskalender 2008
 http://adventkalender2008.beepworld.de/20081130-1-advent.htm
 Im Altkreis
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 Poesie und Reime von Zauberblume
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1 
 Weihnachten als Kind
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-01
  
 Als Kind gab es keine Bequemlichkeit
 In der Stube war es warm
 Der Advent war ein Festlichkeit
 Die am Sonntag zur Geltung kam
  
 Unter der Woche bastelten wir unsere Geschenke 
 Die Not war gross und wir nicht reich
 Wir steckten viel Liebe hinein
 Dies wurde für uns das Himmelreich
  
 Nüsse und Äpfel gab es vom eigenen Baum
 Schuhe und Strümpfe, das war zwar nicht unser Traum
 Selbstgebastelte Puppenküche und einen Wanderstock
 Wir Mädchen bekamen einen selbstgeschneiderten Rock
  
 Wir warteten auf das Christkind in jeder Stunde.
 Denn es gab die geheimnisvollen Bastelstunden
 Zum Aussichtspunkt wurde das Schlüsselloch
 Denn an das Christkind glaubten wir immer noch
  
 Unsere Kinder leben in der Computer Zeit
 Da machen sich ganz andere Wünsche breit
 Ein Lebkuchen basteln zusammen mit den Kleinen 
 Nur die Jugend will sich mit anderen Wünsche vereinen.
  
 Ach gib mir Geld ich kauf mir Dies
 Und Das, aber ist das, das selige Weihnachtsparadies?
 Sie vergessen die stille und stade Zeit
 Sind leider zur vorweihnachtlichen Ruhe nicht bereit
  
 Heute sagen wir Jahrmarkt zum Christkindlmarkt
 Den die ältere Menschheit zu Rechte beklagt
 Laut muss es sein mit Lichter Geflimmer
 Dabei findet man nur Ruhe im eigenen Zimmer
  
 Noch einen Wunsch habe ich mit gebracht 
 Vergesst niemals den Sinn der Heiligen Nacht
 Stellt sie auf die Krippe und den Christbaum
 Haltet zusammen, dann erfüllt ihr Euch den weihnachtlichen Traum
  
 Bei My Heimat DE
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 Mein Adventskalender 2008
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2 
 Das Kirchenjahr
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-02
  
 Das Kirchenjahr am ersten Advent beginnt
 Der Christ wechselt das Jahr ohne Geschnörkel
 Ohne Knaller und Sektflaschen-Getorkel
 Der Christ sich dem neuen Kirchenjahr besinnt
  
 Es beginnt mit der Advent-Fastenzeit
 Sich vorzubereiten ohne Musik und Tanz
 Man verzichtet auf Rambazamba ganz
 Der Christ ist für das Weihnachtsfest bereit
  
 Es ist bei uns Tradition das im Herzen unsere Liebe siegt
 Warten auf das Christkind in der Heiligen Nacht
 Das  uns bis jetzt jedes Jahr die Freude gebracht
 Das Jesuskind aufs Neue symbolisch in die Krippe einzieht.
  
 Ankunft nennt sich diese Adventszeit
 Er kommt zu uns auf die Erde nieder
 Wir huldigen dies mit kirchlichen Lieder
 Viele Menschen kommen her von ganz weit.
  
 Gott ist anders, das ist unser hoffen.
 Es wird die stille Zeit im Lichterglanz
 Dazu haben wir symbolisch einen Kranz
 Wir sind für die Hoffnung immer offen.
  
 Die Menschlichkeit wird herbeigesehnt
 Den Mitmenschen beachten und verstehen
 Dann können wir Weihnachten mit anderen Augen sehen
 Das Entgegenkommen  wird gesucht und erfleht
  
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3 
 Basteln Anno Dazumal
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-03
  
 Waren das wirklich andere Zeiten
 Wo man vieles selbst hat zubereitet
 Wo das Basteln noch stand an erster Stelle
 Wo Adventstage waren keine  Einkaufswelle
  
 Holzbretter wurden geschnitzt
 Kleine Krippenfiguren entstanden
 Der Basteljunge ganz verschwitzt
 Konnte mit dem Schnitzmesser etwas anfangen
  
 Der Papa baute den Stall
 Die Mama backte Plätzchen im Ofen
 Die Oma strickte Socken für den kalten Fall
 Dabei kam das Warten und Hoffen.
  
 Opa sass mit seiner Pfeife im Sessel
 Lächelte in die Runde hinein
 Gemütliches zusammensitzen
 Ja das war eine besinnliche Weihnachtszeit
  
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4 
 Alkohol-Spezial-Weihnachtsplätzchen
 neu interpretiert © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-07
  
 Um für Die Weihnachtsbäckerei sich vorzubereiten
 Sollten wir viele Dinge Einkaufen und das beizeiten
 Rum und Whisky, Eierlikör und Schnaps.
 Jeder hat einen anderen Plätzchen-Geschmack
  
 Dann beginne mit der Wahl bei den Zutaten.
 Die werde ich dir nun der Reihe nach verraten.
 Beginnen wir zuerst mit den vielseitigen Handwerks-Sachen
 Schüssel, Mixer, Kochlöffel, Waage und dein lustiges Lachen
  
 Zuerst wollen wir zeigen was  unsere Gesichtsmiene verrät
 Dazu nehmen wir eine Tasse Whiskey von bester Qualität.
 Genieße sie in vollen Zügen, vielleicht fällt dir was besseres ein.
 Die Butter sollte weich sein, also ab in die Schüssel hinein.
  
 Nimm deinen Mixer und schlage diese zwetschgenweich.
 Du kennst keine, dann denke an Pflaumen, wenn dieser überreif.
 Eingelegt in Rum sind so noch viel besser, aber nicht zu hastg.
 Ich meine eine halbe Tasse Rum trinken, das macht bestimmt lustig.
  
 Löffelweise gib den Zucker weiß und süß der Butter hinzu.
 Trinke dazwischen jeweils 1 Stamperl Eierlikör mit genussvoller Ruh.
 Mi dem Kräuterlikör spül die Bauchschmerzen heraus.
 Zerstäube das schneeflockige Mehl gleichmäßig im Raum
  
 Hau das gelbe Dotter hinein aus den gebrochenen  Eier.
 Trinke zwei Kelche wie der selbstgemachte von Frau Obermaier.
 Hast du Rum, Whiskey und Eierlikör nach Qualität getestet.
 Benötigst du Mehl, der den Plätzchen-Teig verfestigt.
  
 Mixe den Teig, schalte ihn vorher aus, das ist besonders schlau
 Prüfe den Kirschschnaps auf seine Kosistenzzzzzzzzzzen genau
 Mahlte den Schixxxs er wieder ein, mach in den Schur einen Koten.
 Hoppla Schnur und Knoten sagte der klingelnde Postbote.
  
 Schweiß die Zitrone in den Hixser und drücke deine Nüsse mit Kraft.
 Das Obst bleibt im Trixer strecken, löse den Traubenschieer im Saft
 Hast du noch ein paar Zutatten übrig knete sie mit der Hand unter.
 Trinke den restlichen Alkohol aus, dann wirst du nicht mehr munter.
  
 Der letzte Schritt ist das Backblech in den Müll schmeiß.
 Mit dem Butterpapier den Ofen innen einfetten im Kreis.
 360 Grad drehe auf und öffne die Backofentür.
 Damit der Schnee auf dem Fensterblech nicht friert.
  
 Den Teig schütte auf das Gitterrost im Ofen.
 Nun kannst du auf das beste Ergebnis hoffen.
 Stell deine Eieruhr damit diese dich aufweckt.
 Lass deine Schuhe an und gehe nun zu Bett.
  
 Hast du alles im nüchternen Zustand gelesen.
 Dann bist du nicht in dem tückischen Zustand gewesen.
 Zuerst sollst du eine Tasse Schnaps trinken
 Dann wird dir dieses Rezept viel Freude bringen.
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 Poesie und Reime von Zauberblume
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 Die Heilige Barbara wird am 4. Dezember verehrt
  
 Am vierten Dezember werden geschnitten
 Nach dem ersten Frost die Zweige
 Ob Kirsch- oder Apfelbaum oder Quitten
 Glück hat, wenn diese am Heiligen Abend erblühen
  
5 
 Nikolaus-Hotline
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-05
  
 Die Himmels-Hotline ist geschaltet
 Für den Hl. St. Nikolaus
 Petrus die Unterlagen verwaltet
 Sie schicken den Engel mit hinaus
  
 Sie bringen Äpfel Nüsse und Mandelstern
 Knecht Rupprecht begleitet ihn sodann
 Denn Essen tut jedes Kind wohl gern
 Nur den Krampus blicken sie mißtrauisch an
  
 In seinem roten Mantel sieht er aus
 Mit weißem Pelzkragen und einem Bart
 So sehen wir ihn gerne den Hl. Nikolaus
 Noch schöner ist der Engel zart.
  
 Nikolaus war bereit alles aufzuschreiben
 Wird das goldene Buch wieder geschlossen
 Im nächsten Jahr wird kurioses eingetragen
 Neue Notizen verwandeln sich ins Hoffen
  
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6 
 St Nikolaus ein dicker Strich
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-06
  
 Am sechsten Dezember machte ich ein Türchen auf
 Was meint ihr, sehe ich da für ein Bildchen drauf
 Es war versteckt hinter länglicher Schokolade
 Es war ein dicker Strich einfach und  gerade
  
 Zwei Pünktchen konnte ich oben erkennen
 Ein paar Rinnen darunter, den sollte man Bart nennen
 Das sollte wohl der Nikolaus sein
 Ein Strichmännchen lang und dick und doch klein
  
 Da ist mir der St. Nikolaus schon lieber
 Der kommt auch zu unser herüber
 Er hat eine Mitra auf und einen goldenen Stab
 Dahinter einen Schlitten der die Geschenke wohl tragt.
  
 Ein Engelein mit blondem Haar gar lustig anzusehen
 Konnte im Glanze von St. Nikolaus mitgehen
 Ihr Sternlein sandte Funke in diese Welt
 Ja, wir haben den St. Nikolaus und den Engel bestellt.
  
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 Der zweite Advent 2008
7 
 Eugen wollte spazieren gehen
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-07
  
 Freudestrahlen und jung
 Lustig eingestellt und gar nicht dumm
 So war er der Eugen von nebenan
 Dabei war er doch noch ein kleiner Mann
  
 Die Sonn am Himmel lachte
 Als Eugen Mittags aufwachte.
 Er hörte Kinderlachen im Garten
 Und konnte es gar nicht erwarten
  
 Eugen wollte spazieren gehen
 Was gab es da ach so vieles zu sehen
 Sprang aus seinem Bettchen schnell
 Zog Hemd und Hose an zur Stell.
  
 Die Türe leise aufgemacht
 Dass ja nicht die Mama zu zeitig aufwacht
 Auf dem Gang hinaus geschlichen
 Dem Dackel ist er schnell ausgewichen
  
 Dann stand er im Garten und rief HURRA
 Du bist auch schon da, liebe Barbara
 Eugen nahm Anlauf, lief  und wollte rasen.
 Barbara konnte ihn gar nicht fassen
  
 Eugen, rief sie, bleib doch stehen.
 Wir wollen miteinander gehen.
 Doch Eugen rannte immer weiter.
 Er war lustig drauf und richtig heiter.
  
 Die Stimmer der Mutter hörten beide rufen.
 Eugen lauf nicht weg, sonst muss ich dich suchen
 Barbara lief und lief, sie ist ihm hinterhergerannt.
 Bis sie Eugen endlich nehmen konnte an der Hand
  
 Ach Eugen was machst du für Sachen
 Da kann deine Mutter bestimmt nicht darüber lachen
 Wo wolltest du eigentlich so schnell hin?
 Welch Ziel war in deinem kleinen Köpfchen drin?
  
 Ich wollte das Jesulein,  Maria und Josef finden.
 Die sind dort im Stall am Waldesrand, da hinten.
 Ochs und Esel brauchen doch Heu zum futtern.
 Dann renn ich schnell zurück zu Mutter.
  
 Barbara wusste den Weg, doch dieser war zu weit.
 Komm Eugen deine Mutter hat bestimmt für uns Zeit.
 So gingen sie gemeinsam zur Wohnung zurück
 Das war auch für Eugen das große Glück.
  
 Mutter umarmte die Beiden und hörte gespannt zu.
 Die Eltern von Barbara kamen hinzu
 Mutter lud alle zum Frühstücken ein.
 Zusammen wollen wir später gehen zum Jesulein
  
 Eine kleine Gruppe machte sich auf den Weg.
 Auf den weihnachtlichen Waldes Steg
 Sie fanden die Krippe am Waldesrand
 Standen davor ganz gebannt und hielten sich ehrfürchtig an der Hand.
  
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8 
 Weihnachtsweg beschreiten
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-08
  
 Wer den Weihnachtsweg beschreitet
 sich selbst die größte Freude bereitet
 Der sucht den Sinn vom Advent
 Den nicht jeder genau kennt
  
 Der Weihnachtsweg zeigt Hoffnung
 Auf das was auf uns zukommt mit Erwartung
 Der Weihnachtsweg zeigt Liebe
 Nur dann ist man nicht allein
  
 Der Weihnachtsweg zeigt die Neugier
 Symbolisch der Adventkranz mit Kerzen derer Vier.
 Auf Gemeinsamkeit und was kommen mag
 Der Weihnachtsweg zeigt es uns jeden Tag
  
 Der Weihnachtsweg zeigt Sehnsucht
 Beflügelt den Wunsch nach Harmonie braucht Mut
 Am Ende liegt die selige Vernunft
 Doch was kommt danach, das ist die Zukunft
  
 Bei My Heimat DE
  
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9 
 Teddy und der Sternenstaub
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-09
  
 Tränen liefen die Wange herab
 Sie hatte den Teddy verloren
 Nun sitzt sie da, das ist der Lauf
 Die Beine über Kreuz auf dem Boden
 Betrachtet das Bild mit dem Teddy drauf
  
 Die Tränen tropften auf das Bild herab
 Mitten auf des Teddys Herz
 Wo bist du Teddy, du warst mein Traum
 Zu groß war der Schmerz
 Tränen verwandelten sich in Sternenstaub
  
 Der Sternenstaub wurde sichtbar
 Im Lichtstrahl der da kam zum Fenster herein
 Verbreitet wurde das Ach und weh
 Die Mama sah ihr trauriges Töchterlein
 Da kam ihr die rettende Idee
  
 Mit Papa lass ich dich zu Hause
 Ich muss schnell was einkaufen gehen
 Freudiges aufatmen verdrängte den Schreck
 In der Kinderecke konnte sie ihn sehen
 Der Weg hatte sie geführt in die Bibliothek
  
 Bis zum Heiligen Abend kam der Teddy
 Unter ihren flinken Händen zu neuem Gwand
 Sie gab der Tochter durch Plätzchen backen Adventssinn
 Weihnachtlich ging sie ihr geschickt zur Hand
 Nur den Teddy den vermisste sie weiterhin
  
 Abermals Tränen verwandelten sich in Sternenstaub
 Sogar die Tochter konnte das Wunder sehen
 Der Sternenstaub im Schlüsselloch verschwand meisterhaft
 Es war Heilig Abend und sie sagte: Mama was ist geschehen?
 Da hörte sie ein Glöckchen klingeln mit zarter Kraft
  
 Für sie war es nur ein trauriges Weihnachtsfest
 Hinter der Tür glänzte der Christbaum im Kerzenschein
 Ihre Augen folgten dem Sternstaub und sie musste niesen
 Da entdeckte sie ihren Teddy im neuen Kleid
 Endlich konnte auch sie Weihnachten genießen
  
 Bei My Heimat DE
  
 Mein Adventskalender 2008
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 Im Altkreis
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10 
 Kerze anzünden
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-10
  
 Ich habe eine Kerze
 Die zünde ich nun an
 Für alle Menschen auf der Erde
 Mir liegt sehr viel daran
  
 Ich habe eine Kerze
 Sie bringt das Licht ins Herz
 Für Kinder dieser Erde
 Um zu vertreiben den  Schmerz
  
 Ich habe eine Kerze
 Sie bekämpft die Traurigkeit
 Sie flackert voller Erwartung
 Und ich übe mich der Duldsamkeit
  
 Ich habe eine Kerze
 Die geb ich meinem Engel gerne
 Der schenkt mir das Vertrauen
 Bewacht mich aus der Ferne
  
 Ich habe eine Kerze
 Für dich und auch für mich
 Dass die Hoffnung dieser Erde
 Den Frieden zeigt im Licht
  
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 Mein Adventskalender 2008
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 Im Altkreis
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11 
 Die Weihnachtsglocke
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-11
  
 Ein kleiner Engel gar so jung
 Durfte nur kleine Flügel tragen
 Die waren pastellfarben bunt
 Eigentlich wollte er nicht klagen
  
 Sein Wunsch war die große Posaune zu blasen
 Die goldene Harfe streicheln an seinen Saiten
 In die Welt hineinfliegen ohne verzagen
 Botschaften zu überbringen mit Erfreulichkeiten
  
 In der Engelsschule sollten sie herstellen
 Leuchtende Sterne für die Weihnachtszeit
 Er schnippelte und knickte faltige Stellen.
 Nur mit Sternen hatte das keine Ähnlichkeit
  
 Nun wurde er zum Werken eingeteilt
 Zu Holzarbeiten oder mit Metallbogen
 Sein Glöckchen wurde zur Einmaligkeit
 Gerade richtig für den kleinen Engelsboten
  
 Auf gehts zur nächsten Runde
 Geben ist schöner als nehmen
 Lernten sie in der nächsten Stunde
 Unser Engel wollte auch Mal  geben.
  
 Die Glocke war ein besonderes Geschenk
 Die werde ich dem Jesuskind bringen
 Lieber Gott sei bitte nicht so streng
 Dazu werde ich das Hosianna singen
  
 Das Weihnachtfest rückte näher heran
 Die Glocke zu verschenken das wäre fein.
 Wem kann es nützen, vielleicht dem Jan.
 Da viel ihm das Jesuskindlein wieder ein.
  
 Laut und falsch sang unser Engel glatt
 Der Herrgott hatte erbarmen
 Wer so eine kräftige Stimme hat
 Den frag ich nach seinem Verlangen.
  
 Der Engel bekam die Sonderaktion
 Er durfte nach Bethlehem fliegen
 Oh Schreck war da eine falsche Information.
 In der Krippe sollte das Jesuskind liegen.
  
 Es flog um den Stall und schimpfte laut.
 Es verdunkelte sich der Himmel
 Sein Glöckchen klingelte aufs Geratewohl
 Ungeduldig und lauter wurde das Gebimmel
  
 Das Glöckchen lockte die Menschheit an
 Die Hirten kamen zusammen mit den Schafen.
 Wandersleute fanden sich ein am Stall
 Ochs und Esel konnten nicht mehr schlafen.
  
 Ein Komet stand über dem richtigen Stall
 Unser Engelsbote hatte es erkannt
 Schnell flog er hin und was hörte er überall
 Sein Glöckchen wurde als Jesuskindlein-Bote bekannt.
  
 Silberhell hören wir zum Heiligen Abend
 Das silberhelle Glöckchen klingen
 Ein jedes Kind will daran teilhaben
 Lasst die Weihnachtslieder erklingen
  
 Bei My Heimat DE
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11 
 
 Nordmanntanne abies nordmanniana
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-11
  
 Der beliebteste Christbaum ist die Nordmanntanne
  
 Weiche Nadeln
 Stabile Nadeln
 Fällt nicht so leicht ab
  
 Nordmanntanne: abies nordmanniana
  
 Sie bekam ihren Namen von Alexander von Nordmann, einem finnischen Biologen.
 Er lebte 1803 – 1866 und verbreitete diese Tannenart um 1840 als Christbaum.
 Die abies nordmanniana kommt ursprünglich aus dem Kaukasus und am Rande der Nordost-Türkei. Noch heute werden die Zapfen für die Weiterzucht von den original wachsenden Bäumen im Kaukasus gesammelt und neu angesät. Bei uns in Deutschland werden schon die ersten Saattannen in der Eifel angebaut und gepflegt, um die Nachfrage bzw. Nachzucht nicht zu unterrechen.
 Die Tanne liebt Lehmboden mit Humus bereichert und wächst am Besten zwischen 900 m und 2200 m Höhe.
 Zehn bis zwölf Jahre braucht eine Nordmanntanne um eine ca. Höhe von 2 m zu erreichen. In Deutschland muss die Nordmanntanne noch weiterhin aklimatisiert werden. Hauptanbaugebiet ist immer noch Dänemark.
  
 Irgend Jemand hat ein Mal die Tannen-Nadeln eines 1,65 m hoher Nordmanntanne ausgerechnet. Er oder sie kamen auf 188.542 Nadeln. Klar ist das ohne Gewähr, wie auch alles andere im Text. Denn genauere Angaben gibt es wissenschaftlich gesehen noch nicht.
  
  
 Nachtrag:
 Im Tierpark würden sie sich auf
 ungeschmückte - unbehandelte - Tannenbaum - nach der Feier - freuen
 u. a. auch die Vögel, wenn man den Tannenbaum in den Garten stellt
  
 fragen sie mal nach in ihrem Tierpark
 
  
  
  
  
 Bei My Heimat DE
 http://www.myheimat.de/muenchen/beitrag/64217/nordmanntanne-abies-nordmanniana/
  
  
12 
 Goldengel ich bitte dich sehr
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-12
  
 Goldengel ich mag dich
 Flieg zu mir her
 Goldengel ach zeig dich
 Zeig deinen Glanz
 Daran glauben ist schwer
 Dieser Engels-Tanz
 Goldengel ich mag dich
 Flieg zu mir her
 ich bitte dich sehr
  
 Bei My Heimat DE
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13 
 Lucie, Kerze und der Zwerg
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-13
  
 Der Bruder war krank
 Die Mutter pflegte ihn hingebungsvoll
 Und sprach, liebe Tochter hab Dank
 Du bist mutig und wundervoll
  
 So ging Lucie in die Nacht hinaus
 Musste durch tiefen Schnee stapfen
 Dunkel war es und auf dem Weg da draus
 Machte es plumps und es fiel ein Tannenzapfen
  
 Hoch oben von den Tannenwipfeln
 Hinter dem dicken Stamm
 Entdeckte sie einen karierten Stoffzipfel
 Sie dachte an ihre Hände die wurden klamm.
  
 Nein, nein sagte sie zu sich bestimmt.
 Dabei hatte sie die Weggabelung verpasst.
 Ich muss den Doktor holen ganz gewiss.
 Im Dunkeln zu stapfen machte keinen Spass.
  
 Der  dicke Schatten an  einer Hütte lauerte
 Oh weh, jetzt hatte sie es bemerkt
 Nun musste sie zurückgehen, das dauerte.
 Da sah sie ihn, den karierten Stoffzipfel-Zwerg
  
 Lucie nahm zusammen ihr Herze
 Da kam der Zwerg des Weges lang
 In der Hand hielt er eine Kerze.
 Lucie wurde es etwas bang.
  
 Er sprach. Lauf nicht den falschen Weg zurück
 Ich bring dich zum Doktor.
 Lucie folgte ihm, das war ihr Glück.
 Er verabschiedete sich am Tor.
  
 Die Kutsche wurde geschirrt.
 Schnell ging die Fahrt zur Hütte, zur richtgen Stell.
 Vom Fieber war der Bruder verwirrt.
 Doch der Doktor konnte helfen, ganz schnell.
  
 Danke Lucie, stell eine Kerze in das Fenster.
 Sie dachte dabei an den kleinen hilfreichen Zwerg
 Es vertreibt der Nacht Gespenster
 Mit seinem Lichte tat er ein gutes Werk.
  
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14 
 Der dritte Advent
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-14
  
 Der dritte Advent bringt uns näher heran
 An den Heiligen Abend ganz sanft entlang
 Der Vollmond sendet uns eine klare Nacht
 Hält über unsere Stunden gerne Wacht
  
 Man denkt an Geschenke muss das sein
 Denkt an das Weihnachtsessen man ist nicht allein
 Das Geld wird an allen Ecken gezählt.
 Nur das Wetter hat sich selber gewählt
  
 Ein jeder hofft auf noch mehr Glück
 Die Liebe wird ins rechte Licht gerückt
 Drei Kerzen bringen uns  mehr Helligkeit
 Dazu gesellt sich die Geborgenheit
  
 Welches sind die wichtigsten Dinge im Leben
 Wir suchen sie manchmal vergebens
 Vieles verursacht nur Schmerzen
 Suche Liebe und Friede in deinem Herzen
  
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15 
 Weihnachten und Zusammenarbeit
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-15
  
 Gibt es eine Konkurrenz im Glauben.
 Nein, sage ich, es gibt keine, es darf auch keine geben.
 Leider sieht es auf dieser Welt anders aus.
 Die einzelnen Religionen stellen harte Regeln auf um die anderen zu übertrumpfen.
 Muss das wirklich sein?
  
 Heißt es doch: Ihr seid alle Brüder und Schwestern.
 Also benehmt euch so.
 Lasst die anderen an eurem Leben teilhaben.
 Lernt die Religion der anderen zu verstehen und zu respektieren.
 Jedoch bleib deiner Religion treu. Nur so ist es dir gewährleistet,
 dass du voll in deiner Religion aufgehen kannst.
 Dass du deinen Glauben leben kannst.
  
 Zusammenarbeit ist angesagt. Im Beruf, beim Sport,
 eigentlich bei allem was der Mensch ausführt.
 Zusammenarbeit und Rücksichtnahme,
 auch wenn der andere nicht deinen Glauben hat.
 Nicht deine Gesinnung der Religion versteht.
  
 Ökumene heißt Zusammenarbeiten und Zusammenleben ohne Konkurrenz.
 Wie schreibt Pfarrer Maiwald „Ein Konkurrent ist einer, von dem gilt:
 “Er kommt aus einer anderen Richtung als ich,
 von einer anderen Tradition und aus einer anderen Erfahrungswelt.
 Wir treffen zusammen und laufen dann gemeinsam
 ein Stück weit zusammen denselben Weg.”
 Wir ergänzen uns bei der Zusammenarbeit und das ist gut so.
 Allein sein ist nicht der Sinn des Menschen,
 obwohl er das Alleinsein zur Besinnung stets suchen sollte.
  
 Weihnachten ist die Zeit der Besinnung, der Freude,
 der Erwartung und das Alleinsein wird zur Seite geschoben.
 Niemand sollte oder muss am Heilig Abend alleine sein.
 Jeder sollte auf den anderen zugehen, ihn verstehen lernen.
  
 An einem Strang müssen mindesten zwei sein,
 denn alleine hat das keinen Sinn, also ist wieder die Zusammenarbeit gefragt.
  
 Weihnachten das Fest der Liebe.
 Macht hoch die Tür die Tor macht weit .......
  
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16 
 Häschen unterm Tannenbaum
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-16
  
 Ein Häschen konnte hoffen
 Weil die Stalltüre war offen
 Es machte sich auf den Weg
 Durch den Garten auf dem Steg
  
 Immer am Gartenzaun entlang
 Er hoppelte, es war ihm nicht bang
 Er hat es gehört von den Kindern
 Das Christkind wollte er finden
  
 Zur Krippe mitten im Wald
 Hoppelte er des Weges entlang
 Leider fehlte der Sternenglanz
 Es fand ihn nicht den Lichter-Tanz
  
 Der Wind fegte herüber über dem See
 Die Wolken brachten den ersten Schnee
 Immer höher wurden die Wehen
 Unser Hase konnte nichts mehr sehen
  
 Schnee bedeckte die Winterwunderwelt
 Keiner hat je die Schneeflocken gezählt.
 Eine Katze watete hindurch
 Igel sind im Winterschlaf, sowie der Lurch
  
 Da suchte er und fand einen kleinen Raum
 Eine kleine Höhle unterm Tannenbaum
 Dort schlüpfte er schnell hinein
 Und wartete auf des Morgen Sonnenschein
  
 Des Nachts als er gerade eingeschlafen war
 Hörte er ein Glockengeläut ganz klar
 Silberhell und als er hinausblickte
 Entdeckte er die himmlische Krippe
  
 Er hoppelte heraus um flink
 Um zu besuchen das himmlische Kind
 Am Himmel zog ein Komet herbei
 Da entdeckte er dahinter derer zwei
  
 Ochs und Esel sie waren im Stall
 Das sind Tiere, das war sein  Fall.
 Sie begrüßten den Hasen mit Muh und i a
 Hurra, rief der Hase, ich bin tatsächlich da.
  
 Maria und Josef beteten leis
 Die Hirten stellten sich auf im Kreis.
 Das Lagerfeuer wurde angefacht
 Alle erlebten eine Heilige Nacht
  
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17 
 Karottenbaum
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-17
  
 Welch Ideen entwickelt die Menschheit
 Den Christbaum zu schmücken  ist Tradition
 Präsentiert es der Allgemeinheit
 Herausgabe einer neuen Edition
  
 Gesehen habe ich es in einer Gasse
 Um die Ecke bei der Frauenkirche
 Genau, in München konnte ich es anfassen
 Das rote längliche etwas, es war keine Hirse
  
 Ich blickte und es schnupperte meine Nase
 Dieses Gemüse san Gä-ibe ruam gewesen
 Ich entdeckte ringsumher keine Hasen
 Für die Gesundheit und zum genesen.
  
 Karotten in rot am grünen Stiel
 Sie hatten erwählt, diese Wahl
 Es waren nicht weniger eher sehr viel
 Wie Kerzen soviele an der Zahl
  
 Die Gäste belächelten die Konstellation
 Das Lokal das sollte man ausprobieren
 Die Werbung zaubert Äste für die Situation
 Warum nicht, man kann nichts dabei verlieren.
  
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18 
 Lok Bruno
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-18
  
 Eine kleine Lok Bruno suchte den Beweis.
 Er wollte mal was besonderes tun.
 Leider fuhr er immer nur im Kreis.
 Er fasste zusammen all seinen Mut.
  
 Er sprang aus dem Gleise heraus und war verstört.
 Das war jedoch nicht die richtige Tat.
 Er wimmerte, dass man es im Hause hört.
 Dem Bahnwärter Klaus er seinen Kummer klagt.
  
 Klaus hatte die Lösung erdacht
 Ach  Bruno nun kannst du glücklich werden.
 Liebe Eisenbahn das wäre doch gelacht
 Du sollst weihnachtliche Freuden erleben.
  
 Der Aufbau im Kindergarten ging glatt
 In einem großen Terrarium hinter Glas.
 Die Kinder drückten ihre Nase platt.
 Täglich das Fräulein Mona Geschichten vorlas.
  
 24 Waggons, schwer musste Bruno ziehen.
 Täglich wurde der Zug leichter.
 Bruno wollte nicht mehr fliehen.
 Sein Auftrag machte ihn reicher.
  
 Der Heilige Abend nahte und man staune
 Die  Waggontür ging endlich seitlich auf.
 Durch die Kinderschar ging ein christliches Raunen
 Lok Bruno wurde im Lichterglanz getaucht.
  
 Die Heilige Familie man als erstes sieht.
 Ochs und Esel an der Futterkrippe standen
 Das Jesuskindlein in der Krippe liegt.
 Die Kinder sich an den Händen im Kreis fanden.
  
 Weihnachtslieder klangen durch die Luft.
 Das Krippenspiel war ein voller Erfolg.
 Die Eltern folgten der Einladung Ruf.
 Glücklich weil Bruno dem Aufruf war gefolgt.
  
 nachzulesen:
 Bei My Heimat DE
 http://www.myheimat.de/muenchen/beitrag/65217/lok-bruno/
 Mein Adventskalender 2008
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 Im Altkreis
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 Poesie und Reime von Zauberblume
 http://www.beepworld.de/members96/reime2008/12-dezember-poesie.htm
  
  
  
19 
 Wundervolles Päckchen
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-19
  
 Der Tisch ist schön gedeckt
 Kerzen spenden uns Licht
 Am Weihnachtsmorgen geweckt
 Mit einem fröhlichen Gesicht
  
 Weihnachtslieder hören wir gerne
 Wir singen dabei mit
 Glockenklang kommt aus der Ferne
 Wir halten weihnachtlichen Schritt
  
 Geschichten werden vorgelesen
 Jedes Päckchen eine wundervolle Idee
 Alles wird sich um das Christfest drehen
 Leise rieselt draußen der Schnee
 Bei My Heimat DE
  
 Bei My Heimat DE
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 Im Altkreis
 http://im-altkreis.de/lyrik/00000203/
 Poesie und Reime von Zauberblume
 http://www.beepworld.de/members96/reime2008/12-dezember-poesie.htm
  
  
20 
 Nimm dir Zeit
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-20
  
 Glaube an die kleinen Momente
 Liebenswert sind sie stets bereit
 Nimm dir die Zeit nachzudenken
 Nimm dir dafür die Zeit
  
 Deine Familie steht dir zur Seite
 Sei immer dazu bereit
 Sie schenkt dir Liebe bei weitem
 Nimm dir dafür die Zeit
  
 Glückliche Momente sind sehr beliebt
 Sei immer dazu bereit
 Was so alles geschieht
 Nimm dir dafür die Zeit
  
 Bei My Heimat DE
 http://www.myheimat.de/muenchen/beitrag/65490/nimm-dir-zeit/
 Mein Adventskalender 2008
 http://adventskalender2008.beepworld.de/20081220.htm
 Im Altkreis
 http://im-altkreis.de/lyrik/00000204/
 Poesie und Reime von Zauberblume
 http://www.beepworld.de/members96/reime2008/12-dezember-poesie.htm
  
  
21 
 Der vierte Advent 2008
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-21
  
 Der vierte Advent
 Uns drei Lichtlein schenkt
 Glaube, Hoffnung und Liebe
 das vierte ist der Friede
  
 Der Glaube braucht die Befürchtung nicht
 Zutrauen wärmt der Seele Licht
 Glauben unterbricht den Kreisel
 Zuversicht zerstört den Zweifel
  
 Die Hoffnung ist der Weg  zum Ziel
 Ohne die Möglichkeit fehlt uns zu viel
 Eventualität zeigt die Gelegenheit
 Die Hoffnung hält viel für uns Bereit
  
 Liebe wollen wir geben
 Herzenswärme können wir nehmen
 Ein Wort heitert uns auf
 Innigkeit ist der schönste Lebenslauf
  
 Friede das wünschen wir uns alle
 Einigkeit mit Wohlgefallen
 Einklang unterstützt den Frieden
 Harmonie wird über uns siegen
  
 Die Heilige Nacht - Besuch in der Alten St. Martinskiche zu München-Moosach
 http://www.myheimat.de/muenchen/beitrag/65895/heilige-nacht-von-ludwig-thoma/
  
 http://adventskalender2008.beepworld.de/20081221.htm
 Im Altkreis
 http://im-altkreis.de/lyrik/00000205/
  
 http://www.beepworld.de/members96/reime2008/12-dezember-poesie.htm
  
  
22 
 Glitzernder Eiszapfen
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-22
  
 Unterm Dach glitzernd lang
 Ein Eiszapfen ein funkelnder Blickfang
  
 Jedoch ich weiss wie es ihm geht
 Mit der Zeit seine Schönheit vergeht
  
 Zuerst kam der Schnee auf das Dach
 Dann kam die Sonne wärmend flach
 Sie lies den Schnee schmelzen, alle
 Verwandelt in Wasser die Eiskristalle
  
 Sie tropfen ganz langsam herunter
 Von der Dachrinne hinab ganz munter
 Wollte die Erde erreichen
 Die Kälte liess sich nicht erweichen
  
 Das rinnende Wasser sich im Winde wiegten
 Bis die Kälte über die Tröpfchen siegte
 Die Tropfen erstarrten so nach und nach
 Ein Eiszapfen entstand unterm Dach
  
 Tags darauf die Sonne kam zurück
 Ward über den grandiosen Eiszapfen entzückt
 Sie sand ihre wärmenden Strahlen zur Erde
 Bedachte nicht das der Eiszapfen wieder zu Wasser werde
  
 Der Kreislauf schloss seinen Kreis
 Schnee, Wassertropfen Sonne und Zapfen aus Eis
 Eine kurze Zeit lang konnte sich das Wasser entfalten
 Nur im Foto können wir es weiterhin festhalten.
  
 Bei My Heimat DE
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Winter strenger Gesell
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-23
  
 Winter, Du bist ein strenger Gesell
 Oh, ja wir haben dich vernommen
 Du bringst Schnee und Sturm zu schnell
 Lässt die Kälte durch den Wind kommen
 
  
 Winter ein strenger Gesell
 http://www.myheimat.de/muenchen/beitrag/65899/winter-strenger-gesell/
  
23 
 Als Zuckerpüppchen verzaubert
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-23 aus dem Jahre 1994
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 23.12.1994 geschreiben
  
 Mit sieben Jahren war man sehr eitel.
 Oh was hatte meine Schwester Monika für schöne Korkenzieherlocken.
 Mamas Friseurin Sonja machte sonst diese Arbeit. Monika musste nur stillhalten. Da wurde Mamas Friseurin Sonja sehr krank.
 Monika wollte nicht warten bis Sonja wieder gesund wurde. Da kam ihr eine blitzende Idee. Sie wollte die Eltern überraschen.
 So beschloss sie die Prozedur ihrer Haare, die sonst Sonja machte, selbst in die Hand zu nehmen. Zuerst wühlte Monika in der Schublade und suchte die Gebrauchsanweisung. Sie hatte immer gut aufgepasst.
 Sonjas Stimme begleitete sie bei der Arbeit.
 So sagte Mama zu Sonja jedes Mal scherzhaft: "Wo haben sie nur das tolle Zuckergussrezept her?"
 Den Kopf konnte Monika schon selbst waschen. Obwohl die Haare sehr lang waren.
 Ich, Brigitte, unterstützte sie dabei.
 Sonjas Stimme half weiter. "Deine Haare müssen gut gespült sein, sonst halten deine Locken nicht."
 Ich nahm den großen Topf und spülte mit warmen Wasser lange nach.
 Ein Glück, meine Schwester hatte ein T-Shirt an. Das Wasser glitt gleichmäßig über Rücken und Arme herunter, aber die Haare wurden sauber.
 Nun kam die Gebrauchsanweisung dran. Meine Schwester hatte bei Sonja immer gut aufgepasst. Monika mixte genau nach Vorschrift: '200g Zucker, Saft einer Zitrone, evtl. etwas Wasser. Gut umrühren bis sich alles zu einem feinen Brei auflöst. Anschließend gleichmäßig auf die große Fläche verteilen. Nach einer Stunde wird es schnittfest.'
 ‚Schnittfest?‘ sagte ich zu Ihr. Doch Monika war überzeugt: das ist bestimmt ein Schreibfehler. Sonja sagte immer Teilungsfest.
 Ich verteilte die Masse auf Monikas Haare. Da es Sommer war konnten wir beide während der Wartezeit im Garten herumtollen. Stillhalten war nicht drin.
 Da hörte Monika Papa um die Ecke kommen. Er blieb stehen und riß entsetzt die Augen auf, das habe ich genau gesehen. Irgend etwas lag in der Luft.
 Ich kannte Vater. Was haben wir falsch gemacht? Ich ging etwas weiter weg, um eventuellen Unannehmlichkeiten auszuweichen. Schließlich hatte meine Schwester die Idee und nicht ich. Soll nur sie den Kopf hinhalten.
 Monika bemerkte dies jedoch nicht.
 Stolz kam sie ihm entgegen und schnatterte drauf los. "Schau mal, ich will Mama heute überraschen. Brigitte half mir dabei," und deutete dabei auf mich. "Wobei?"
 "Na du weißt schon, Korkenzieher in meine Haare zu machen, genau wie Sonja dies immer gemacht hat. Die ist zur Zeit krank.
 Die Haare habe ich gewaschen und gründlich ausgespült. Brigitte hat mir geholfen."
 "Und was hast du auf deine Haare geschmiert?"
 "Oh, wir haben uns genau nach Sonjas und Mamas Anweisung gehalten. Wir wollten Mama nicht stören, so habe ich die Gebrauchsanweisung in ihrer Schublade gefunden."
 Vater seufzte und sagte: "Schön fleißig seid ihr gewesen. Gib mir mal deine Gebrauchsanweisung."
 Vater warf einen Blick darauf, fing herzhaft an zu Lachen und hörte nicht mehr damit auf.
 Während Monika das Weinen anfing, wischte er sich eine lachende Träne nach der anderen aus den Augen und sagte:
 "Na mein 'Zuckerpüppchen', ich glaube du hast das Rezept für den Kuchen erwischt!" Er nahm Monika auf den Schoß und tröstete sie.
 Zuerst rief er nach der Mutter die sofort Monika in die Badewanne steckte. Mama erzählte beim nächsten mal Sonja die Zuckergussgeschichte. Auch sie mußte darüber lachen.
 Geschickt zauberte Sonja neue Korkenzieher.
 Zum Schluss sagte Monika:
 "Ich habe gut aufgepasst, nächstes Mal weiß ich welche Tinktur ich nehmen muss. Jedoch überlasse ich lieber Dir, Sonja, die Arbeit."
 Von da an hatte Monika einen neuen Spitznamen: 'Zuckerpüppchen'.
  
  
 Bei My Heimat DE
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24 
 Unser Christbaum
 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-12-24
  
 Da steht er nun unser Tannenbaum
 Als ein kleines Wunder geschah
 Über Nacht wurde aus ihm ein Christbaum
 Weihnachten ist nah
  
 Lange haben wir nach ihm gesucht.
 War nicht nur auf einem Christbaummarkt
 Die Morgensonne hatte ich gebucht
 Trotzdem blies der Wind bitter kalt.
  
 Er war noch eingewickelt
 In einem Netz mit Gitter
 Schnell bezahlte ich, packte ihn beim Wickel
 Nun ist er verzaubert mit Flitter
  
 Wie er dort so steht, so schön, ganz still.
 Sein Schicksal sollte das Wohnzimmer sein.
 Mit Schnee bedeckt so wie der Winter es will
 Holte ich ihn schnell herein.
  
 Mit Lichterglanz versehen
 Feiert mit uns das Weihnachtsfest
 Darf er nun in der Mitte stehen
 Seine Zeit ist leider nur begrenzt
  
 Dann kommt er hinaus in den Garten
 Im Winter ist das sehr wichtig und bekannt.
 Wo all die Vögelein schon warten.
 Lieber Tannenbaum wir haben dich anerkannt
  

 

x

 

 
  zauberhaften Gruss von  Zauberblume
 

 

 

 
 
 
 
 

 

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zauberhaften Gruss von  Zauberblume

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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